Museumstrasse Winterthur 2009
Projekt, Ausführung, Bauleitung
Die Museumstrasse 18 wurde 1906 vom Architekten Hermann Siegrist-Allweyer für den Bauunternehmer Julius Ott in neobarokem Stil entworfen. Durch Renovationen in den 60er Jahren verschwanden ehemalige Holztäfer an den Wänden, die originalen Bodenbeläge wurden mit Teppich abgedeckt und Fenster ohne Sprossenteilung eingebaut.
Mit der Restaurierung der Liegenschaft wurden die originalen Bodenbeläge wie Terrazzo und Fischgratparkett hervorgeholt. Grobkörnige Verputze wurden abgeglättet und lassen die originalen Stukkaturen wieder hervortreten. Neue Fenster in Holz mit originaler Sprossenteilung binden das Gebäude optisch wieder mit der Liegenschaft Friedenstrasse 13 zusammen und lassen es städtebaulich prägnant als eigentliches Tor zur Quartierüberbauung mit Mehrfamilienhäusern in Erscheinung treten.
Das Erd- und Obergeschoss wurden mit einer internen Wendeltreppe zusammengefasst. Vergrösserte Öffnungen zwischen Wohn-, Esszimmer und Küche lassen den Wohnbereich durchlässig erscheinen. Küche und Badbereich wurden neu organisiert. Der Eingriff in die Substanz wurde so ausgestaltet, dass zu einem späteren Zeitpunkt wieder eigenständige Wohnungen möglich sind.


















